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Im Regenbogenland – In Rainbowland

Leben und Leben lassen,

wer kennt das wohl noch?

Zu viele missionieren uns inzwischen in allem

und radikalisieren (sich) dadurch – obwohl sie es anders meinen – am Ende doch.

Die große Rede von Freiheit und Respekt,

hat nur Wert, wenn der Andere anders sein darf

und man Finger und Arm nicht in die falsche Richtung reckt,

denn Frieden heißt Liebe, misstraue dem, dessen Worte und Waffen nicht friedlich sind, sondern grausam und scharf.

Warum lassen sich Menschen noch immer von Radikalen blenden

und tragen damit stillschweigend oder unterstützend mit,

dass es auch nach tausenden Jahren Erfahrung nicht will enden,

dass man Opfer erzeugt, wenn man jenen Macht gibt, die missbrauchen und schänden?

Unser Land ist ein Regenbogenland,

in dem man Vieles sagen kann und auf Gespräch und Verhandlung baut,

wir respektieren Minderheiten, Gleichberechtigung, das demokratische Band,

wie schlimm, dass sich heute so mancher trotzdem nichts mehr zu sagen traut,

Es gibt auch jene, die sich nicht (mehr?) zu benehmen wissen,

als hier Geborene, als Aufgenommene oder als Gast,

jene, welche Mitmenschen wegen falscher Werte und Intoleranz dissen,

Werte und auch Religion müssen machen, dass man liebt, nicht hasst.

Wer schaut nicht gerne auf einen Regenbogen?

So reichen wir einander die Hand,

wenn es wirklich drauf ankommt, geht nicht zu denen, die im Herzen sind verlogen,

sondern steht für das Gute, den Frieden und die Freiheit in unserem Land.

© mk

Die Macht in deinem Herzen

Die Macht in deinem Herzen – The power in your heart

Mit einer Collage aus Bildern eines Besuchs der Pinakothek in München starte ich mit euch in das Wochenende. Wenn man sich die einzelnen Aufnahmen betrachtet, so bieten sie viel Raum für Einschätzungen, Interpretationen und Übertragungen.

Der Mann oben links: Kann das ein Sinnbild für Kunst sein, die öffentlich ruhen muss oder ruht er gerade auf sehr gute Weise in sich? Links unten die gespaltene Gesellschaft oder der Umgang mit der Pandemie. Flippe ich aus oder bin ich noch halbwegs auf den Beinen? Oder ist es doch umgekehrt und sollte man es wie die Dame machen und alles nicht so schwer nehmen? Rechts steht alles still. Selbst das Auto könnte man in Zeiten der Ausgangssperren und Begrenzungen als Kunstwerk ins eigene Wohnzimmer stellen. Und sitzen die Menschen dort mit dem leeren Platz in ihrer Mitte mit ausreichend Abstand da? In der Mitte oben scheint alles stillzustehen und ist doch durch das fließende Wasser das Leben doch im Fluss. Dann ist da noch dieser Schwan, der so groß und prächtig ist. Zaubern kann er, die Welt zum Guten hin verändern. Steht er dort wie ein Gefangener im Fenster oder hat er es geöffnet und setzt zum Flug an, um mit seinen goldenen Flügeln den Frühling in die Welt zu malen?

Wie wir das Leben gerade betrachten, liegt sehr an uns und nicht nur an all den anderen. Natürlich ist es ein Wechselspiel der Gefühle, ein innere Kampf, jedoch können wir bestimmen, welche Macht in unserem Herzen die Oberhand behält. Jene, die uns nach unten zieht oder jene, die vermag, uns auch durch schwierige Zeiten zu tragen. Hab eine gute Zeit und halte durch.